Judith Tassew - Wege der Heilung
Somatische & energetische Begleitung für Frauen
Bei dir ankommen. Dir vertrauen. Deinen Weg gestalten.

Über mich
Ich bin Judith. Mutter, ehemalige Fachgesundheits- und Krankenpflegerin für Intensivpflege und Begleiterin für Frauen.
Mich begleitet schon lange eine Frage: Was bedeutet es eigentlich, wirklich gesund zu leben, nicht nur körperlich, sondern als ganzer Mensch?
Diese Frage hat meinen beruflichen Weg verändert. Sie hat mich aus der Intensivpflege geführt und hinein in eine Arbeit, in der Körper, Nervensystem, Bewusstsein, Energie und das persönliche Erleben eines Menschen zusammengehören dürfen.
Eine Qualität, die mich dabei schon sehr lange begleitet, ist meine feine Wahrnehmung. Ich nehme nicht nur Worte wahr, sondern oft auch das, was sich im Körper, in einer Stimmung oder zwischen den Worten zeigt. Dabei ist mir etwas sehr wichtig: Meine Wahrnehmung ist keine Wahrheit über dich. Sie kann ein Impuls sein, eine Einladung, gemeinsam genauer hinzuschauen. Manches spreche ich aus, manches lasse ich bewusst stehen. Denn nicht alles, was wahrgenommen wird, muss gedeutet werden.
Ich möchte dir nicht erzählen, wer du bist. Ich möchte dich erinnern und dabei begleiten, selbst immer klarer zu erkennen, was für dich wahr ist.
Ich bringe meine Erfahrung, mein Wissen und meine Wahrnehmung mit und gleichzeitig vertraue ich darauf, dass du dein Leben kennst wie niemand sonst.
Was mich geprägt hat
Viele Jahre habe ich als Fachgesundheits- und Krankenpflegerin auf einer Intensivstation gearbeitet und Menschen in sehr unterschiedlichen Lebenssituationen begleitet.
Diese Zeit hat meinen Blick auf das Leben tief geprägt. Ich habe erlebt, wie kostbar Gesundheit ist und wie schnell sich ein Leben verändern kann. Irgendwann wurde mir klar: Ich möchte Menschen früher begegnen. Nicht nur in akuten gesundheitlichen Situationen, sondern auch dort, wo wir im ganz normalen Leben beginnen können wahrzunehmen: Wie geht es mir eigentlich? Was brauche ich? Was entspricht mir noch und was vielleicht nicht mehr?
Deshalb bin ich aus der Klinik gegangen und habe meinen eigenen Weg in der Begleitung von Menschen entwickelt. Für mich gehören Körper, Geist und Seele zusammen. Gesundheit bedeutet für mich deshalb mehr als die Abwesenheit von Krankheit. Sie hat auch damit zu tun, wie wir mit uns leben. Ob wir unseren Körper wahrnehmen, unsere Bedürfnisse ernst nehmen, Gefühle zulassen. Uns selbst zuhören. Und ob wir ein Leben gestalten, das unseren eigenen Werten entspricht.
Auch mein persönlicher Weg war nicht frei von Umbrüchen. Gerade diese Zeiten haben mich etwas Wesentliches gelehrt: Entwicklung bedeutet nicht, immer stärker werden zu müssen. Manchmal bedeutet sie, ehrlich hinzuschauen, eine bisherige Vorstellung loszulassen, eine Entscheidung zu treffen, etwas Neues zu wagen, oder sich selbst auch dann treu zu bleiben, wenn das Leben gerade nicht so verläuft wie geplant.

Was mich schon früh bewegt hat
Der Wunsch nach einer fried- und liebevollen Welt.
Ich erinnere mich an einen Moment aus meiner Kindheit: Ich saß mit meinem Vater vor dem Fernseher und wir sahen ein Benefizkonzert für Nelson Mandela. Ich war noch sehr klein und sagte zu meinem Vater: „Dann fliegen wir jetzt nach Südafrika und holen Nelson Mandela aus dem Gefängnis.“ Für mich war es damals ganz einfach: Da war ein Mensch, der nicht frei war – das fand ich ungerecht. Also mussten wir etwas tun.
Wenn ich heute darauf zurückblicke, muss ich schmunzeln und gleichzeitig erkenne ich darin etwas wieder, das mich bis heute begleitet: den Wunsch nach Freiheit, Frieden und einem liebevollen Miteinander.
Vielleicht hat dieser Wunsch auch damit zu tun, was ich in meinem eigenen Heranwachsen erlebt und wahrgenommen habe. Ich habe schon früh sehr fein wahrgenommen, was zwischen Menschen geschieht. Unstimmigkeiten und Spannungen. Dinge, die ausgesprochen wurden, und vieles, was unausgesprochen blieb. Ängste, Ablehnung, Scham, Wut, Traurigkeit, Neid und Eifersucht. Verletzungen und Muster, die über Generationen weitergegeben werden und sich manchmal wiederholen, ohne dass wir sie bewusst gewählt haben. Vieles davon nahm ich schon damals aus einer beobachtenden Perspektive wahr.
Ich konnte spüren, wenn etwas nicht stimmig war, wenn hinter Worten noch etwas anderes lag oder wenn Menschen den Kontakt zu sich selbst oder zueinander verloren hatten. Und vielleicht war genau das für mich als Kind manchmal besonders herausfordernd: Etwas wahrzunehmen und gleichzeitig nichts daran verändern zu können.
Wenn wir spüren, dass etwas nicht in Ordnung ist, entsteht leicht der Impuls, etwas tun zu wollen. Zu helfen. Zu vermitteln. Etwas wieder gut zu machen. So war das bei mir.
Erst später durfte ich lernen, dass Wahrnehmen nicht bedeutet, im Außen Verantwortung übernehmen zu müssen. Es bedeutet vielmehr, Verantwortung für mich selbst zu übernehmen: für mein Erleben, meine Gefühle, meine Muster, meine Träume und für das, was in mir geschieht. Ich durfte auf meinem Weg lernen, achtsam wahrzunehmen, was in mir vor sich geht, ohne alles sofort verändern oder lösen zu müssen. Mich zu fragen: Was ist gerade da? Was möchte gesehen werden? Was braucht Raum? Was ist meines, und was gehört zum anderen?
Und manchmal geht es dabei gar nicht darum, etwas Schwieriges zu lösen. Manchmal geht es darum, wahrzunehmen, was in uns lebendig ist. Was uns berührt. Was uns nährt. Was Freude macht. Was sich zeigen, bewegen, ausdrücken oder gelebt werden möchte. Für mich bedeutet Beziehung mit mir selbst deshalb ebenso in schwierigen Momenten bei mir zu bleiben, wie mich für das Leben zu öffnen: für Freude und Leichtigkeit, für Genuss und Lebendigkeit, für Begegnung, Bewegung, Kreativität und all die kleinen und großen Momente, die das Leben reich machen. Auch dann, wenn es einmal ungemütlich wird.
Ich durfte lernen, meine Wahrnehmung ernst zu nehmen, ohne sie einem anderen Menschen überzustülpen. Nicht alles, was ich sehe oder spüre, ist meine Aufgabe. Nicht jeder Mensch ist an dem Punkt, an dem er etwas erkennen oder verändern möchte. Jeder Mensch geht seinen eigenen Weg. In seinem eigenen Tempo.
Vielleicht liegt darin auch eine Form von Frieden: wahrzunehmen, was ist, ohne den anderen verändern zu müssen. Frieden bedeutet für mich dabei nicht, die eigenen Bedürfnisse zurückzustellen, um Konflikte zu vermeiden. Und auch nicht, immer verständnisvoll zu sein, während ich selbst über meine Grenzen gehe. Frieden kann für mich genauso bedeuten, ehrlich zu sein. Zu spüren, was ich brauche. Eine Grenze zu setzen. Einen Konflikt nicht sofort auflösen zu müssen, sondern ihn auszuhalten und dabei mit mir selbst in Verbindung zu bleiben. Frieden bedeutet für mich nicht die Abwesenheit von Konflikt. Es bedeutet, auch im Konflikt mit mir selbst und dem anderen in Beziehung bleiben zu können. Und vielleicht ist genau das ein Teil dessen, was ich heute in meiner Arbeit weitergebe. Ich möchte Menschen nicht sagen, wer sie sind oder wer sie sein sollten. Ich möchte sie vielmehr dabei begleiten, selbst wieder wahrzunehmen, was in ihnen lebendig ist.
Manchmal braucht es dafür einen geschützten Raum. Manchmal eine Frage. Manchmal einen Impuls. Manchmal auch einfach jemanden, der etwas wahrnimmt und es behutsam in den Raum stellt, ohne daraus eine fertige Antwort zu machen. Denn unter all den Erfahrungen, Geschichten, Prägungen und Vorstellungen ist für mich etwas Wesentliches, das nicht erst hergestellt werden muss. Etwas, das bereits da ist. Ich nenne es die Essenz eines Menschen.
Und vielleicht besteht ein Teil meiner Arbeit genau darin, Menschen daran zu erinnern. Daran, was in ihnen bereits da ist und wieder gespürt, gelebt und erfahren werden möchte.
Meine Haltung
Für mich beginnt Begleitung nicht mit der Frage, was an einem Menschen verändert werden muss. Ich glaube daran, dass es einen Unterschied macht, uns zunächst wirklich wahrzunehmen und zu verstehen, was gerade in uns geschieht. Gleichzeitig bedeutet Entwicklung für mich nicht, immer nur dem zu folgen, was sich angenehm oder vertraut anfühlt. Manchmal ist genau das Vertraute ein altes Muster. Und manchmal fühlt sich ein Schritt ungewohnt an, gerade weil wir ihn bisher noch nie gegangen sind. Achtsamkeit bedeutet für mich deshalb nicht Stillstand. Sie bedeutet, bewusst wahrzunehmen und daraus handeln zu können. Und genauso bedeutet Bewusstheit für mich nicht, ständig an uns arbeiten zu müssen. Sie darf auch bedeuten, das Leben zu genießen. Uns berühren zu lassen. Freude zu empfinden. Zu tanzen, zu lachen, zu singen, zu lieben, zu staunen. Zu wissen, wann etwas in uns nach Veränderung ruft und wann wir einfach mitten im Leben stehen und es erleben dürfen. In meiner Begleitung verbinde ich beides: einen Raum, in dem du ankommen und dich wahrnehmen kannst, und eine klare Führung durch deinen Prozess. Ich bringe mein Wissen, meine Erfahrung, meine Wahrnehmung und meine Fragen ein. Ich benenne, was mir auffällt, gebe Orientierung und setze Impulse. Damit du dich selbst klarer wahrzunehmen kannst, Zusammenhänge erkennst und deine eigenen Schritte gehen kannst.
Ich bin die Expertin für meine Arbeit. Du bist die Expertin für dich und dein Leben.
Für mich entsteht genau daraus eine Begegnung auf Augenhöhe: nicht dadurch, dass ich mich zurückhalte und dich alles allein herausfinden lasse, sondern dadurch, dass wir beide das einbringen, was jeweils unseres ist.
Klarheit und Vertrauen dürfen gleichzeitig existieren.
Mein Hintergrund
Mein beruflicher und persönlicher Weg hat mich durch unterschiedliche Bereiche geführt, die heute in meine Arbeit einfließen.
Medizinischer Hintergrund
Fachgesundheits- und Krankenpflege für Intensivpflege
Somatische & traumasensible Begleitung
Somatische Begleitung
Traumasensibles Arbeiten
Nervensystemverständnis
Meditation & Körperwahrnehmung
Klangarbeit
Energetische Begleitung
Reiki-Meisterin
Akasha-Chronik
Lichtsprache
Begleitung von Kindern
Kinderheilcoaching
Jede dieser Erfahrungen hat meinen Blick erweitert. Heute verstehe ich meine Arbeit jedoch nicht als Sammlung einzelner Methoden. Ich betrachte den Menschen als Ganzes und beziehe das ein, was für den jeweiligen Menschen, sein Anliegen und den Moment sinnvoll und gut möglich ist.
Die Methode dient dem Menschen, nicht der Mensch der Methode.

Rosa Engel

Persönlich
Ich bin Mutter von zwei Kindern und weiß aus eigener Erfahrung, wie herausfordernd es sein kann, Verantwortung für andere zu übernehmen und sich selbst dabei nicht aus dem Blick zu verlieren. Ich liebe die Natur. Dort erinnere ich mich immer wieder daran, wie wichtig Achtsamkeit für mich ist. Als Haltung dem Leben gegenüber. Sonnenaufgänge und Sonnenuntergänge. Regenbögen. Vögel. Ein klarer Sternenhimmel. Diese stillen Momente bringen mich zurück zu mir und erinnern mich daran, dass Wachstum nicht erzwungen werden kann. Auch Musik und Bewegung begleiten mich. Ich spiele Harmonium, singe und liebe es, Musik gemeinsam mit anderen Menschen zu erleben. Ich staune immer wieder darüber, wie Musik und Tanz verbinden und Räume öffnen können, in denen Worte manchmal gar nicht mehr notwendig sind. Für mich sind diese Momente Ausdruck von Verbindung, Freude und Lebendigkeit. Und vielleicht erzählen sie auch etwas darüber, wie ich das Leben sehe:
Nicht alles muss einen Zweck erfüllen. Manchmal darf etwas einfach schön sein. Ein Kaffee in der Sonne. Ein Lied. Ein Spaziergang. Ein Gespräch, bei dem man die Zeit vergisst. Ein Moment, in dem nichts erreicht werden muss. Ich glaube, dass wir beides brauchen: den Mut, uns weiterzuentwickeln und unser Leben zu gestalten – und die Fähigkeit, das Leben, das bereits da ist, auch wirklich zu erleben. Vielleicht ist genau das eine der Qualitäten, die ich Frauen mitgeben möchte:
Nicht nur durch das Leben zu kommen. Sondern wirklich darin zu sein.
Vielleicht begegnen wir uns
Wenn du beim Lesen das Gefühl bekommen hast, dass meine Art zu arbeiten zu dir passen könnte, kannst du dir meine 1:1-Begleitung in Ruhe anschauen.
Dort findest du mehr darüber, wie ich arbeite und welche Möglichkeiten es gibt, mit mir zu beginnen.
Du darfst dort anfangen, wo du gerade stehst.